Wildnisfonds

Der Wildnisfonds

Förderprogramm für den Kauf von Flächen

Werden Sie Wildnisschützer – Der Staat hilft dabei

Sie möchten Land kaufen oder verkaufen und gleichzeitig etwas für den Natur- und Klimaschutz tun? Dann heben Sie mit staatlicher Unterstützung ein Wildnisgebiet aus der Taufe.

So funktioniert es:

Ob Privatperson, Kommune oder Kirchenverwaltung – Als Landbesitzer können Sie ihr freiwilliges Engagement für den Naturschutz entlohnen lassen: Wenn Sie Grund verkaufen, tauschen oder das Nutzungsrecht dafür abtreten, erhalten Sie im Gegenzug den Verkehrswert der Fläche. Die Käufer, sprich Stiftungen oder Naturschutzorganisationen, können die Kaufsumme wiederum über den „Wildnisfonds“ finanzieren. Damit bezahlt am Ende der Staat den Ankauf der Fläche.

Als Experten für Wildnisentwicklung bringen wir alle Parteien an einen Tisch. Damit Deutschland wilder wird! Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

Schritt für Schritt zum Wildnisschützer:

Sie möchten Land kaufen oder verkaufen, …

… Flächen tauschen oder nur das Nutzungsrecht abtreten?

Und gleichzeitg etwas Gutes tun?

Sich also für den Natur- und Klimaschutz engagieren?

Sprechen Sie mit uns.

Als Spezialisten für Wildnis- entwicklung bringen wir Grundbesitzer und Naturschutz zusammen.

Wir beraten Sie zu win-win-Szenarien.

Verkäufer erhalten den Verkehrswert der Fläche. Käufer erhalten die Kauf- summe über den „Wildnisfonds“.

Ihre Entscheidung zahlt sich aus.

Alle profitieren! Ganz besonders aber unsere Kinder und Enkel.

Sie haben Interesse?

Kontaktieren Sie uns.

Wir beraten Sie gerne persönlich und freuen uns über Ihre Nachricht.

Ihre Ansprechpartnerin:
Stephanie Kulak

Die häufigsten Fragen

Der Wildnisfonds ist ein Förderinstrument der Bundesregierung für den Kauf von Flächen, auf denen zukünftig Wildnis entstehen darf.

Der Wildnisfonds soll dazu beitragen, dass Deutschland sein zwei-Prozent Wildnisziel erreicht. Dieses ist in der ‚Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt‘ verankert. Bisher stehen wir erst bei 0,6 Prozent – das ist sehr wenig im internationalen Vergleich.

Für Privatleute, Kommunen oder Kirchenverwaltungen
Alle Landbesitzer, die ihren Grund gewinnbringend verkaufen und sich parallel für den Naturschutz engagieren möchten. Der Staat belohnt dafür!

Für Stiftungen und Naturschutzorganisationen
Diese können den Kauf von Flächen zur Wildnisentwicklung über den Wildnisfonds finanzieren.

Der Wildnisfonds fördert den Kauf von naturbelassenen Gebieten genauso wie den von wirtschaftlich genutzten Flächen. Das können Wälder, Bergbaufolgelandschaften, ehemalige Truppenübungsplätze, Areale an Flüssen, Seen oder Meeresküsten, in Mooren sowie im Hochgebirge sein.

Die Fläche muss jedoch das Potenzial haben, zu Wildnis von morgen zu werden. Förderfähig sind kleinere oder große Areale – das entscheidende Kriterium ist, dass perspektivisch ein großes Wildnisgebiet (500-1.000 Hektar) entsteht, in dem keinerlei Nutzungen wie Forst- und Landwirtschaft mehr stattfinden (siehe auch Frage „Wie groß müssen die Flächen mindestens sein?“).

Förderfähig ist der Kauf von:

  • 1.000 Hektar Fläche: Waldgebiet, ehemalig militärisch genutzte Fläche oder ehemaliges Bergbaugebiet
  • 500 Hektar Fläche: Moorgebiet, Küste oder Hochgebirge
  • 333 Hektar Fläche, falls damit perspektivisch die Schaffung von 1.000/500 Hektar Wildnis möglich ist.
  • weniger als 333 Hektar Fläche, falls diese ein bestehendes Wildnisgebiet erweitert oder durch Tausch ein neues Wildnisgebiet schafft (Beispiele finden Sie hier).

Die Fördersumme beträgt bis zu 100 Prozent des Verkehrswertes der Fläche – der Bund übernimmt also gegebenenfalls die komplette Finanzierung. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den die Bundesregierung der Ausweisung neuer Wildnisgebiete einräumt.

Der Wildnisfonds fördert den Kauf einer Fläche (inklusive Kosten für Notar und Grundbucheintrag) oder den dauerhaften Verzicht auf ihre Nutzungsrechte. Bei letzterem bleiben Flächenbesitzer rechtmäßige Eigentümer und erhalten dennoch den vollen Verkehrswert erstattet. Bedingung ist, dass das Land dauerhaft an den Naturschutz übertragen wird.

Flächen im Landeseigentum sind nicht förderfähig. Auch dürfen die Bundesländer selbst keinen Antrag auf Förderung stellen, außer Sie haben bereits 1 Prozent ihrer Fläche als Wildnisgebiet ausgewiesen. Ebenfalls nicht förderfähig sind kleine Flächen, die nicht Teil eines großen Wildnisgebietes sind oder werden können oder Flächen, auf denen jegliche Art von Nutzungen Bestand haben müssen. Die Kosten für die Flächenbetreuung nach dem Kauf (zum Beispiel Grundsteuer oder Verkehrssicherung) sind selbst zu tragen.

Im Bundes-Haushalt stehen jährlich 20 Millionen Euro für die Wildnisentwicklung zur Verfügung. Ihr Grundbesitz ist mehr wert? Sprechen Sie mit uns.

Der Wildnisfonds ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert das Projekt „Etablierung Wildnisfonds“ – und damit unsere Beratungsleistung – mit Mitteln des BMU.

Projektträgerin ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG), eine bundeseigene Dienstleistungs-GmbH zur Förderung von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz

Die Initiative „Wildnis für Deutschland“ hat die Auflegung dieses Programms lange gefordert. Der Startschuss fiel im Juli 2019 – ein wichtiger Meilenstein für den Naturschutz.

Die detaillierte Förderrichtlinie sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Noch mehr Wissenswertes:

Sie möchten mehr erfahren, warum der Wildnisfonds eine echte Besonderheit in der Förderlandschaft und damit ein wirklicher Meilenstein für den Wildnisschutz ist? Lesen Sie diesen Artikel.

Meilensteine

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