Laubacher Wald

Urwald von morgen im westlichen Vogelsberg

Kurzbeschreibung

Der Laubacher Wald liegt im hessischen Landkreis Gießen. Sein teilweise alter Baumbestand – davon 70 Prozent Buchen – sowie eine überdurchschnittlich hohe Artenvielfalt machen ihn für den Naturschutz besonders wertvoll. Deshalb ist das Gebiet auch auf europäischer Ebene als Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes „Vogelsberg“ sowie des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebietes „Laubacher Wald“ geschützt. Die insgesamt 1.000 Hektar große Waldwildnis setzt sich aus einer über den Wildnisfonds gesicherte Fläche von 224,5 Hektar und zwei insgesamt 785 Hektar große Naturwaldbereiche des hessischen Staatswaldes zusammen. Damit entsteht ein neues Wildnisgebiet im Sinne der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

Highlights

  • Mehr als 80 Prozent der Bäume sind älter als 120 Jahre
  • Das Waldgebiet beheimatet europäisch geschützte Tierarten wie Bechsteinfledermaus, Schwarz-, Grau- und Mittelspecht
  • Eine Besonderheit ist das Vorkommen des Grünen Besenmooses
  • Öffentliche Verkehrswege oder technische Infrastruktur und sucht man hier vergebens

Zonierung

  • Wildniszone 1.000 Hektar

Auf welcher Fläche findet Wildtiermanagement bzw. Jagd statt und gibt es Pläne diese zu reduzieren?

Wildtiermanagement findet statt.

Gibt es Erweiterungsoptionen für die Projektfläche insgesamt und für die Kernfläche?

Um das Wildnisgebiet auch künftig zu erweitern, führt die NABU-Stiftung Gespräche mit angrenzenden Waldbesitzern.

Bundesland: Hessen
Größe: 1.006 Hektar

Quellen: Karten-Daten von OpenStreetMap, unter ODbL, Gebietsgrenzen: 2021 HessenForst und NABU-Stiftung Nationales Naturerbe

Kontakt

NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Ines Noll
Albrechtstraße 14
10117 Berlin

Tel.: 0173-6262767
ines.noll@nabu.de
www.naturerbe.de

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