Vom Menschen nicht veränderte Flussläufe bieten den besten Hochwasserschutz, natürliche Wälder sind weniger von Schädlingen betroffen. Der Biber reinigt das Wasser in Flüssen und Bächen billiger und besser als eine Kläranlage. Die wissenschaftliche „Beweiskette“ lässt sich noch lange fortführen – und das englischsprachige Buch „Protecting the Wild“ bietet eine Reihe exzellenter Beiträge und Argumente hierfür.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2020/12/Protecting-the-wild.jpg16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-11-14 15:58:122026-06-30 12:36:36Ein Plädoyer für Wildnis
Das Doppelheft umfasst 15 Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und kann auf der Internetseite Natur-und-Landschaft.de bestellt werden.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2021/01/Naturschutz_Landschaftsplanung.jpg16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-11-14 15:55:502026-06-30 11:05:55Natur und Landschaft, Wildnis
Die unabhängige Zeitschrift Nationalpark führt Sie vierteljährlich in Nationalparke, Naturschutz- und Wildnisgebiete in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Sie kann auf www.nationalparkzeitschrift.de bestellt werden.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2021/01/Nationalpark-Wo-Mensch-und.jpg16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-11-14 15:53:422026-06-30 15:04:48Nationalpark – wo Mensch und Wildnis sich begegnen
In der Broschüre legen Naturschutzverbände 25 konkrete Vorschläge für große Waldschutzgebiete in Hessen vor. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2019/11/Land-der-Naturwaelder_mockup.jpg16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-11-11 16:02:022026-06-30 15:45:26Land der Naturwälder: 25 Waldschutzgebiete für Hessen
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) der Bundesrepublik Deutschland hat das Ziel, bis zum Jahr 2020 auf 2% der terrestrischen Bundesfläche Wildnisgebiete auszuweisen. Naturparke können mit ihrer Infrastruktur und ihren lokalen Netzwerken eine wichtige Rolle bei der Realisierung und dem Management von Wildnis spielen. In der vorliegenden Studie wurden im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens die Naturparkpotenziale für Wildnisgebiete im Sinne der NBS (Flächen ≥ 1000ha) identifiziert und um eine Suchkulisse für große Prozessschutzflächen in Wäldern (≥ 100 ha) ergänzt. Insgesamt wurde in den Naturparken ein Potenzial für Wildnisgebiete von 463076 ha ermittelt, was rund 1,3% der terrestrischen Bundesfläche entspricht. Potenzielle Wildnisgebiete sind in den 13 Bundesländern, die Potenzialflächen enthalten, regional heterogen verteilt. Allerdings reduzieren die vorherrschenden Eigentumsverhältnisse den tatsächlich realisierbaren Flächenpool. In dieser schwierigen sozioökonomischen und politischen Gemengelage können Naturparkträger eine Schlüsselrolle als Ideengeber und Vermittler bei der nachhaltigen Entwicklung von Wildnis einnehmen.
Um eine natürliche Dynamik in Wildnisgebieten zu gewährleisten, ist es entscheidend, dass diese Flächen möglichst großräumig und unzerschnitten sind. In unserer vielfältig genutzten Kulturlandschaft gestaltet sich dies jedoch oft als schwierig. Welche Faktoren führen zu einer Zerschneidung? Wann stellen beispielsweise Straßen, Stromtrassen oder Bahnstrecken unüberwindbare Barrieren dar?
Der Fachartikel „Flächenpotenziale und Entwicklungskonzepte zur Realisierung des 2 %-Wildnisziels in Naturparken in Deutschland“ wurde von S. Brackhane et al. verfasst und erschien in Natur und Landschaft 94.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2026/08/Natur-und-Landschaftsplanung_Brackhane_Mockup.png16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-08-25 14:53:472026-08-26 12:32:50Fachartikel
Die Akzeptanz und Bekanntheit der bayerischen Nationalparks in der Bevölkerung ist weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommen Würzburger Wissenschaftler um Hubert Job in ihrer neuen Studie „Akzeptanz der bayerischen Nationalparks“. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer, der bayernweiten Online-Befragung, besuchten schon einmal einen der beiden Parks. Darüber hinaus würden 95 Prozent der Befragten für das Weiterbestehen der Nationalparks stimmen, müssten sie sich bei einer anstehenden Wahl dazu positionieren.
Befürwortet werden die beiden Parks auch von den Bewohnern der angrenzenden Gemeinden. Im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2007 hat sich die Zustimmung der lokalen Bevölkerung im Bayerischen Wald um 10 Prozentpunkte auf 86 Prozent gesteigert. Dieses Ergebnis ist für die Wissenschaftler und die Nationalparkverwaltung gleicherweise interessant, denn die größten Akzeptanzdefizite finden sich meist im direkten Umfeld der Nationalparks.
Fokus der Studie lag neben der Analyse der Gesamtakzeptanz daher auf den regionalen Herausforderungen und weiteren Themen wie Tourismus, Landnutzungskonflikten und der Wahrnehmung der Nationalparkverwaltung.
Alle Ergebnisse der Studie ,,Akzeptanz der bayerischen Nationalparks – Ein Beitrag zum sozioökonomischen Monitoring in den Nationalparks Bayerischer Wald und Berchtesgaden“ der Autoren Hubert Job, Maike Fließbach-Schendzielorz, Sarah Bittlingmaier, Anne Herling und Manuel Woltering finden Sie hier.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2021/01/Wuerzburger-Geografische-Nachrichten.jpg16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-02-20 12:17:362026-06-30 11:07:52Neue Studie zeigt: Hohe Akzeptanz gegenüber bayerischen Nationalparks
Im neu erschienenen Handlungsleitfaden „Wildnisgebiete und große Prozessschutzflächen in Naturparken“ zeigt der Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) Wildnispotenziale für die 105 deutschen Naturparke auf. Die Veröffentlichung ist im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens (F + E Vorhaben) „Naturparkpotenziale zur Entwicklung von Wildnisgebieten und großen Prozessschutzflächen“ gemeinsam mit den Universitäten Freiburg und Kassel entstanden. Der Leitfaden veranschaulicht wie das Thema Wildnis in Naturparken verankert werden kann und stellt praxisbezogene Beispiele und Empfehlungen für die Realisierung von Wildnisgebieten vor.
Mehr Infos zum F + E Vorhaben und dem entstandenen Handlungsleitfaden finden Sie hier.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2019/01/bild-beitrag-handlungsleitfaden-naturparke.jpg380570Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2019-01-25 09:45:522019-01-25 09:46:40Handlungsleitfaden: Wildnispotenziale in deutschen Naturparken
Diese Publikation ist der Abschlussbericht zum F+E-Projektes „Potenzial von aktuell und ehemals genutzten militärischen Flächen für das Erreichen des 2 %-Wildnisziels der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt“.
Ehemalige (ungenutzte) Militärflächen (insbesondere Truppenübungsplätze, Standortübungsplätze) haben aufgrund ihrer Größe und Unzerschnittenheit grundsätzlich ein sehr hohes Potenzial für die Entwicklung von Wildnisgebieten und werden deshalb in der Nationalen Biodiversitätsstrategie auch explizit benannt. In Deutschland gibt es derzeit rund 630 ehemalige und aktiv genutzte Militärflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 685.000 ha. Etwa ein Sechstel dieser Flächen ist größer als 1.000 ha. Allerdings ist nicht jede ausreichend große Militärfläche automatisch als Wildnisgebiet geeignet. Auf vielen Übungsplätzen haben sich durch die militärische Nutzung naturschutzfachlich wertvolle Offenlandlebensräume entwickelt, beispielsweise Heiden und Sandmagerrasen. Diese artenreichen Lebensräume waren früher weit verbreitet und sind durch die intensive Landnutzung in der Kulturlandschaft immer weiter zurückgedrängt worden. Nicht selten haben sie ihr letztes Refugium auf militärisch genutzten Flächen gefunden. Da die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung auch den Erhalt der an die Kulturlandschaft gebundenen Artenvielfalt fordert, konkurrieren auf den Militärflächen mitunter verschiedene Naturschutzstrategien. Hier gilt es, tragbare Kompromisse zu finden.
Ziel des im Rahmen des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderten F+E-Projektes „Potenzial von aktuell und ehemals genutzten militärischen Flächen für das Erreichen des 2 %-Wildnisziels der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt“ war es, den Suchraum „Militärflächen“ hinsichtlich realisierbarer (großflächiger) Wildnisgebiete zu beleuchten und geeignete Flächen zu identifizieren.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2026/08/Militaerflaechen-Mockup.png16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2018-12-20 13:55:182026-08-26 14:34:17Wildnispotenzial auf ehemaligen Militärflächen
Für Wildnisgebiete im Sinne der NBS wird keine neue Schutzgebietskategorie angestrebt, sondern die Erlangung einer Zusatzqualifikation bzw. eines Prädikats. Damit Flächen übergreifend als Wildnisgebiete eingestuft werden können, wurde ein Kriterienset entwickelt. Dieses Kriterienset bezieht sich ausschließlich auf großflächige Wildnisgebiete als Beitrag für die Erreichung des 2 % – Wildnisziels im Sinne der NBS. Kleinere Flächen leisten ebenfalls einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung wichtiger Wildnisziele der NBS, insbesondere dem 5 % – Waldwildnisziel, und ergänzen das System großflächiger Wildnisgebiete im Sinne eines Biotopverbundes. Unabhängig davon werden alle Kernzonen von Nationalparken sowie großflächige, zusammenhängende Kernzonen der Biosphärenreservate als Wildnisgebiet i. S. der NBS eingestuft.
Die Kriterien zur Auswahl von großflächigen Wildnisgebieten im Sinne des 2 %-Ziels der NBS wurden auf der Grundlage eines gutachterlichen Vorschlags von Europarc Deutschland e.V. vom Bundesamt für Naturschutz in Zusammenwirken mit der Fachabteilung im Bundesumweltministerium erarbeitet und mit den Länderfachbehörden für Naturschutz abgestimmt.
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2026/08/Wildnis-Qualitaetskriterien-Mockup.png16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2018-08-25 15:03:272026-08-26 13:44:05Qualitätskriterien für Wildnisgebiete
Wildnis und Natura 2000 aus Sicht der Europäischen Kommission (Frank Vassen); Möglichkeiten und Grenzen für Prozessschutz und Wildnisgebiete im Schutzgebietsnetz Natura 2000 in Deutschland (Axel Ssymank, Götz Ellwanger, Marion Ersfeld, Wenke Fredericking, Stefan Lehrke und Ulrike Raths); Wildnis und Natura 2000 auf DBU-Naturerbeflächen (Heike Culmsee); Wildnis und Natura 2000 auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Sabine Stein und Christine Schleupner); Wildnis und Natura 2000 am Beispiel des Nationalparks Hainich (Manfred Großmann); Natura 2000 mit Wildnis: Naturdynamische Perspektiven aus Rheinland-Pfalz (Michael Altmoos und Ulrich Jäger)
https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2026/08/Wildnis-im-Dialog-Script-452.png16001980Wildnis in Deutschlandhttps://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.pngWildnis in Deutschland2018-06-16 17:23:412026-08-26 15:44:59Tagungsband Wildnis im Dialog