Interview: Wie klingt Wildnis?

Neues Wildnisgebiet in Niedersachsen

Frankfurt, 24. März 2021 – Auf 1.000 Hektar Wald im niedersächsischen Solling darf ab sofort Wildnis entstehen. Die Landesregierung beschloss am Dienstag, dass der sogenannte „Niedersächsische Weg“ in die Grundsätze der Waldbewirtschaftung Eingang findet. Diese Vereinbarung zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Politik für mehr Naturschutz und Artenvielfalt beinhaltet auch die Entwicklung des Wildnisgebietes im östlichen Solling.

Der Solling ist das größte Hainsimsen-Buchenwaldgebiet außerhalb des Harzes. Das neue Wildnisgebiet ist komplett eingebettet in andere Waldbereiche. Mindestens die Hälfte der Buchenbestände sind älter als 150 Jahre. Somit entsteht ein großer, zusammenhängender Altholzkomplex – ein ideales Refugium für zahlreiche Arten. So leben hier neben Spechten, Käuzen und Schwarzstorch, auch Säugetiere wie Fledermäuse und Luchse. Aber auch zahlreiche Insekten-, Pilz- und Pflanzenarten finden hier einen Lebensraum.

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Kalenderverlosung Wanninchen

Die Bergbaufolgelandschaft Wanninchen in Brandenburg entwickelt sich seit 20 Jahren zurück zum Naturparadies. Zur Feier dieses runden Geburtstags verlost die Heinz Sielmann Stiftung zehn immerwährende Kalender. Großformatige Drohnenaufnahmen von Fotograf Volker Gehrmann zeigen das Wildnisgebiet aus der Vogelperspektive und begleiten Sie durch das Jahr (12 Motive, Format: A2).

So nehmen Sie an der Verlosung teil:

Senden Sie bis zum 15. Januar 2021 eine E-Mail mit dem Betreff „Wanninchen“ an gewinnspiel@sielmann-stiftung.de. Die ersten zehn Einsendungen gewinnen.

Viel Erfolg!

 

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Neun Jubiläen auf einen Streich

Mehr Urwälder für morgen

20 Jahre Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen

Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen feiert 20 jähriges Jubiläum. Im Jahr 2000 kauften Heinz und Inge Sielmann mit ihrer Stiftung die ersten Flächen in der ehemaligen Bergbauregion in der Niederlausitz. Schnell kamen weitere Flächen hinzu, so dass die gesamte Naturlandschaft inzwischen über 3.000 Hektar groß ist. Einst für den Abbau von Braunkohle genutzt, entwickeln sich hier heute ganz besondere Biotope. Diese bieten einer Vielzahl an Tierarten einen geeigneten Lebensraum – von Wolf und Fischotter bis zu Tausenden von Kranichen, die sich alljährlich in Wanninchen versammeln.

Die reich bebilderte Broschüre „Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen – Eine zweite Chance für die Natur“ beschreibt den beeindruckenden Wandel vom Tagebau zum heutigen Naturparadies. Auch die Ausstellung im Naturerlebniszentrum Wanninchen gibt Einblicke in die Entwicklung der Landschaft. Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf den „Small Five“: der Sandohrwurm, die Kreiselwespe, der Sandlaufkäfer, die Sandschrecke und der Ameisenlöwe. Diese fünf Insekten sind auf Wanninchens Habitate, die durch die Wildnisentwicklung entstehen, angewiesen.

 

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