• Datenschutzerklärung
    • Impressum
    • Presse
    • Kontakt
    Wildnis in Deutschland
    • Initiative WiD
      • Positionen für mehr Wildnis
      • Agenda für mehr Wildnis
      • Meilensteine Wildnis in Deutschland
      • Dialogformate
      • Mediathek & Publikationen
      • Experten*Expertinnen
      • Kontakt
    • KlimaWildnisZentrale
      • KlimaWildnisBotschafter*innen
      • Wildnisförderung
      • Wildniswissen
      • Unser Team
      • Newsletter der KlimaWildnisZentrale
      • Kontakt
    • Wildnisförderung
    • Gebiete
    • Aktuelles & Blog
    • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
    • Menü Menü

    Archiv für die Kategorie: Mitmachen

    Du bist hier: Startseite1 / Mitmachen

    Jahresprogramm der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

    20. Februar 2019/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Aus den Wildnisgebieten, Mitmachen, Veranstaltungen, Wildnis in Deutschland/von Wildnis in Deutschland

    Spannende Exkursionen, Radtouren, Vorträge und Lesungen laden 2019 dazu ein, die Wildnisgebiete bei Lieberose und Jüterbog kennenzulernen. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg hat gemeinsam mit vielen regionalen Partnern und Ehrenamtlichen zwei vielfältige Veranstaltungskalender erstellt.

    Mehr Aktuelles und Infos zur Stiftung Naturlandschaften Brandenburg finden Sie hier oder direkt in den Veranstaltungskalendern:

    Jahresprogramm für die Stiftungsflächen Jüterbog
    Jahresprogramm für die Stiftungsflächen Lieberose

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2019/02/beitraege-veranstaltungen-lieberose.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2019-02-20 11:49:012019-02-20 11:49:01Jahresprogramm der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

    Wildnisbildung in der Schule

    23. Oktober 2018/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Im Einsatz für die Wildnis, Mitmachen, Wildnis in Deutschland/von Wildnis in Deutschland

    Kinder und Jugendliche sind unsere Wildnisschützer/-innen von morgen. Daher stellt das Bundesumweltministerium kostenlose Onlinematerialien für die Wildnisbildung in Schulen bereit. Die interessanten Inhalte sind modular aufgebaut. Das Paket enthält einen Text mit Hintergrundinformationen zum Thema Wildnis, Unterrichtsvorschläge für die Sekundarstufe und für die Grundschule sowie Medien und Materialien, um die Unterrichtsvorschläge umzusetzen. Umwelt im Unterricht unterstützt die Erstellung von Bildungsmaterialien unter offenen Lizenzen im Sinne der UNESCO. Alle Materialien dürfen kostenlos für Unterrichtszwecke verwendet werden.

    Wildnisbildung in der Sekundarstufe
    Ausgangspunkt sind Beispiele eindrucksvoller, seltener Tierarten wie Luchs und Seeadler, die in Deutschland fast ausschließlich in großen Schutzgebieten vorkommen. Die Schüler/-innen erarbeiten anhand von Infotexten und Karten zentrale Merkmale dieser Gebiete und vergleichen sie mit der intensiv genutzten Kulturlandschaft. Sie bewerten die Bedeutung von Schutzgebieten für den Artenschutz.
    Unterrichtsvorschlag „Wo seltene Arten Lebensräume finden“

    Wildnisbildung in der Grundschule
    Die Schüler/-innen vergleichen ihre Vorstellungen von Wildnis mit den Merkmalen der meist dicht besiedelten Landschaft in Deutschland. Anhand kurzer Porträts von Tierarten, die fast nur noch in großen Schutzgebieten vorkommen, erarbeiten sie zentrale Ansprüche von wildlebenden Arten an ihren Lebensraum. Zum Abschluss formulieren sie Argumente, warum Schutzgebiete für den Artenschutz wichtig sind.
    Unterrichtsvorschlag „Lebensräume: Was brauchen wildlebende Tiere?“

    Weitere Informationen und Download aller Materialien hier.
    Erfahren Sie mehr über die Gründe für mehr Wildnis und entdecken Sie die bereits bestehenden Wildnisgebiete Deutschlands.
    Setzen auch Sie sich für mehr Wildnis in Deutschland ein!

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2018/08/Luchs-Bayerischer-Wald_beitraege.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2018-10-23 14:41:312026-06-29 14:49:00Wildnisbildung in der Schule

    19.08.18: Wildnis „schnuppern“ in Frankfurt

    15. August 2018/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Mitmachen, Veranstaltungen, Wildnis regional/von Wildnis in Deutschland

    Wildnis in der Stadt? Gibt es das überhaupt? Wilde Natur ist fast überall möglich. Denn zieht sich der Mensch (wieder) zurück, kann die Natur gestalten – und das selbst mitten in einer Großstadt. Wo und wie das geht zeigt das Projekt „Städte wagen Wildnis„. Darin leisten die drei Städte Hannover, Frankfurt am Main und Dessau-Roßlau einen besonderen Beitrag zur biologischen Vielfalt und lassen ausgewählte Flächen wieder wilder werden. In Frankfurt informieren eigens ausgebildete Wildnislotsen die Öffentlichkeit und Interessierte über (Wege zu mehr) Wildnis in der Stadt. So auch an der kommenden Veranstaltung „Sport in der Natur“ im Frankfurter Nordpark Bonames am Sonntag, den 19. August. Auf dem Fest gibt es viele sportliche Mitmachaktionen für Alt und Jung. Als besonderes Highlight können die BesucherInnen an einer Wildnisführung im Nordpark teilnehmen. Organisiert wird die Veranstaltung von BioFrankfurt – das Netzwerk für Biodiversität e.V. BioFrankfurt ist Projektpartner bei „Städte wagen Wildnis“ und zudem Projektleiter im Subprojekt „Frankfurt wagt Wildnis“. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

    Doch auch hinter der „Wildnis in der Stadt“ geht es weiter. Nicht nur hier, sondern vor allem auch außerhalb der Städte ist noch viel zu tun: Denn Deutschland braucht mehr Wildnis und dafür gibt es viele gute Gründe. Um das von der Bundesregierung gesteckte 2-Prozent-Wildnisziel bis 2020 zu erreichen, werden viele weitere große Flächen benötigt. Derzeit darf erst auf rund 0,6 Prozent der Landesfläche Natur wieder großflächige Wildnis sein. Große, unzerschnittene Flächen eignen sich besonders gut als Wildnisgebiete der Zukunft. Daher setzen sich die Naturschutzverbände gemeinsam für mehr große Waldschutzgebiete in Hessen und Deutschland ein.

    Weitere Informationen:
    Unser Wegweiser zu mehr Wildnis in Deutschland
    Vorschläge für 25 große Waldschutzgebiete in Hessen, Land der Naturwälder
    Gute Gründe für mehr Wildnis in Deutschland und Wildnis in Zahlen
    „Schnuppern“ auch Sie Wildnis in Ihrer Nähe und engagieren Sie sich für mehr Wildnis in Deutschland!

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2018/08/BioFrankfurt_Sport-Natur_beitraege-veranstaltungen.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2018-08-15 15:40:072018-08-15 17:25:1019.08.18: Wildnis „schnuppern“ in Frankfurt

    Wildnisreisen in Deutschland sind gefragt

    5. Juli 2018/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Allgemein, Mitmachen, Wildnis in Deutschland/von Wildnis in Deutschland

    Warum in die Ferne schweifen? Wildnisgebiete in Deutschland sind beliebte Reisedestinationen und Wildniskurse, Waldwanderungen sowie Survivalcamps mittlerweile weit mehr als nur Geheimtipps. Viele derartige Angebote sind oft in kürzester Zeit ausgebucht. Hier einige Gebiete im Überblick:

    Bayerischer Wald statt Kanada
    Er ist der älteste Nationalpark Deutschlands. Bereits seit den 70er-Jahren wird dem Wald eine natürliche Entfaltung ermöglicht. Dadurch entstand ein vielfältiger und einzigartiger Mischwald, in dem sich auch wieder einige Wildtiere angesiedelt haben, wie beispielsweise der Luchs. Hier gibt es einen Erfahrungsbericht und Tipps rund um einen Wildnisurlaub mit Kindern im Bayerischen Wald.

    Hainich statt Karpaten
    Im Westen Thüringens lässt sich ein ganz besonderer Fleck Natur entdecken. Hier befindet sich die größte zusammenhängende forstfreie Laubwaldfläche Deutschlands – der Nationalpark Hainich. Die heutige UNESCO-Welterbestätte war früher militärische Sperrzone, wodurch sich ein rotbuchendominierter Laubwald ohne menschliche Eingriffe entwickeln konnte. Hier können über 30 verschiedene Baumarten sowie 900 Farn- und Blütenpflanzen und fast 10.000 verschiedene Tierarten bewundert werden.

    Vorpommersche Boddenlandschaft statt Karibik
    Der Nationalpark erstreckt sich über Ostsee- und Boddengewässer, Landflächen Vorpommerns sowie Gewässer westlich der Insel Rügen. Durch Wetter und Gezeiten konnte so eine einzigartige Inselwelt entstehen, die sich selbst immer wieder neu gestaltet. Die vielfältige Landschaft bietet seltenen Pflanzenarten sowie den unterschiedlichsten Tieren ein perfektes Zuhause.

    Hohe Schrecke statt Skandinavien
    Das ehemalige Militärgebiet Hohe Schrecke wurde rund 50 Jahre militärisch genutzt. Zu dieser Zeit war eine Abholzung kaum möglich, sodass sich dort urwaldähnliche Bereiche entwickeln konnten. Durch den lößlehmartigen Boden konnten sich die Bäume besonders gut entwickeln. So wurde schon eine Buche entdeckt, deren Rinde über 600 trächtigen Fledermäusen ein Zuhause bieten konnte. Neben Fledermäusen können auch Wildkatzen sowie besonders alte Käferarten, sogenannte Urwald-Reliktarten, entdeckt werden.

    Hunsrück statt Italien
    Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist wohl einer der geschichtsreichesten Nationalparks Deutschland. So verstecken sich tief in den Wäldern Relikte aus Zeiten der Kelten und Römer. Als Entwicklungsnationalpark lässt man die dortige Natur sich selbst entfalten und zählt dabei jetzt schon zu den Hotspot-Regionen für biologische Vielfalt. Besonders Wildkatzen fühlen sich dort wohl, zählt der Nationalpark doch zu ihren Hauptverbreitungsgebieten. Durch seine Abgeschiedenheit bietet er jedoch auch vielen weiteren störungsempfindlichen Tier- und Pflanzenarten einen perfekten Rückzugsort.

    Entdecken auch Sie die Wildnis in Ihrer Nähe und helfen Sie Wildnis zu bewahren!

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2018/07/Wildnisurlaub.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2018-07-05 16:51:542018-07-06 20:23:58Wildnisreisen in Deutschland sind gefragt

    Unterschriftensammlung für den Nationalpark Senne

    7. Juni 2018/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Allgemein, Mitmachen, Wildnis regional/von Wildnis in Deutschland

    Die Senne wurde 125 Jahre lang als Truppenübungsplatz genutzt. Über diesen kompletten Zeitraum wurde die Kulturlandschaft vor wirtschaftlicher Nutzung bewahrt und konnte sich natürlich entwickeln. So entstand eine artenreiche Schatzkammer. Im Landesentwicklungsplan der alten Landesregierung Nordrhein-Westfalens war das Gebiet als Option für einen zweiten Nationalpark neben der Eifel enthalten. Die neue Landesregierung hat diesen Plan nun komplett verworfen. Daher ruft der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge gemeinsam mit weiteren Naturschutzorganisationen zu einer Unterschriftensammlung auf, um Einspruch gegen diese Entscheidung zu erheben und dieses in seiner Artenvielfalt einmalige Gebiet auch nach Beendigung der militärischen Nutzung schützen zu können. Setzen Sie sich mit Ihrer Unterschrift bis zum 15. Juli 2018 für den Nationalpark Senne ein.

    Hier geht es zur Unterschriftensammlung

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2018/06/US.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2018-06-07 10:51:422018-06-18 15:56:00Unterschriftensammlung für den Nationalpark Senne

    Chance nutzen: Hessen – Land der Naturwälder!

    12. März 2018/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Allgemein, Mitmachen/von Wildnis in Deutschland

    Naturschutzverbände legen Vorschläge für 25 Waldschutzgebiete vor

    Frankfurt, 12. März 2018 – NABU Hessen, BUND Hessen, HGON, ZGF, Greenpeace und WWF Deutschland setzen sich gemeinsam für mehr Naturwälder in Hessen ein und liefern konkrete Vorschläge für 25 große Waldschutzgebiete. Das Konzept zeigt, wie ein wichtiges politisches Ziel erreicht werden kann: Eine natürliche Entwicklung auf fünf Prozent der hessischen Waldfläche bis zum Jahr 2020. Bisher sind von diesem Ziel erst drei Prozent erreicht. Die vorgeschlagenen Naturwälder tragen dazu bei, die biologische Vielfalt in Hessen zu schützen. Damit schaffen wir wertvolle Naturwälder – für uns, unsere Kinder und kommende Generationen. Die Broschüre steht als PDF Download zur Verfügung oder kann bei der Initiative „Wildnis in Deutschland“ bestellt werden.

     

    Gute Gründe für Naturwälder

    Viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten profitieren vom Naturwald, weil hier die Strukturvielfalt viel höher ist als im Wirtschaftswald: Statt junger, gerader Bäume gibt es hier viel mehr alte, dicke und krumme Bäume. Auch abgestorbene Bäume bieten Lebensraum für Arten, die im Wirtschaftswald fehlen. Allein 1.500 Pilzarten sind in Deutschland darauf angewiesen. Diverse Vertreter der sogenannten Urwaldkäfer können brauchen ein ausreichendes Angebot an alten Bäumen. Auch Bechsteinfledermäuse brauchen z. B. nicht nur eine Baumhöhle zum Überleben, sondern gleichzeitig 35 bis 40 Wechselquartiere. Nur Naturwälder können das leisten.
    Der Schutz dieser für Hessen typischen Arten ist eine internationale Verpflichtung. So wie afrikanische Staaten große Schutzgebiete für Löwen und Giraffen ausweisen, müssten hier die für Hessen typischen Buchenwälder geschützt werden. Mehr als 7.500 verschiedene Arten können in Naturwäldern leben, verzichten wir auf die forstwirtschaftliche Nutzung.

    Auswahlkriterien für die Waldschutzgebiete

    Die Naturschutzorganisationen haben bei ihrer Auswahl mehrere fachliche Kriterien zugrunde gelegt: Die vorgeschlagenen Gebiete haben die größten Laubwaldanteile und einen möglichst hohen Anteil an alten Waldbeständen. Die Vorschläge orientieren sich an bereits bestehenden Schutzgebieten (Natura 2000, Naturschutzgebiet, Naturwaldreservat) und optimieren deren Schutz. Sie sind ganz überwiegend nicht von Straßen durchschnitten und bieten damit die größte Sicherheit für Tiere. Und sie decken alle Wuchsgebiete vom Flachland bis zur Gebirgsstufe, von Kalkgestein über Sandstein bis Granit ab. So werden alle verschiedenen Laubwald-Ausprägungen vom nassen Auwald bis hin zum trockenen Eichenwald Hessens abgebildet.

    Auf die Größe kommt es an

    Es gibt in Hessen bereits eine Reihe an kleinen Gebieten, die geschützt sind und zum Fünf-Prozent-Ziel beitragen. Größere Gebiete sind aber deutlich unterrepräsentiert. Insbesondere geschützte Wälder mit einer zusammenhängenden Mindestgröße von 1.000 Hektar sind rar, aber besonders wichtig, damit hier möglichst ungestörte Wildnis entstehen kann.
    So findet sich in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt ein weiteres Ziel: Die Natur soll sich auf zwei Prozent der Landesfläche in großflächigen Wildnisgebieten wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten ungestört entwickeln dürfen. Große Waldschutzgebiete decken daher gleich zwei Ziele der Biodiversitätsstrategie auf einmal ab.
    Und noch ein drittes politisches Ziel wird verwirklicht, werden die Vorschläge der Naturschutzorganisationen angenommen: Im Rahmen der zuletzt von der hessischen Koalition beschlossenen Zertifizierung des Staatswaldes nach dem neuen FSC-Standard muss Hessen noch weitere 6.400 Hektar zu Naturwäldern entwickeln – auch diese könnte das Land aus diesen Gebietsvorschlägen auswählen. Um möglichst große Flächen zu erreichen, wurden die Vorschläge so abgegrenzt, dass sie möglichst viele der bereits bestehenden sogenannten Kernflächen einschließen. Es gibt bereits 2.337 Kernflächen ohne Holznutzung im Staatswald, die jedoch in der Regel nur sehr klein sind und bedrohten Arten höchstens für eine Übergangszeit Lebensraum bieten können.

    Naturwälder sind eine Bereicherung für uns Menschen

    Andere Bundesländer schmücken sich mit ihrem Hochgebirge, Wattenmeer oder Seen – für Hessen könnten natürliche Wälder ein Alleinstellungsmerkmal sein. Kein anderes Bundesland hat einen höheren Waldanteil als Hessen. 38 Prozent dieses Waldes befinden sich im Besitz des Landes. Und mit seinen ausdehnten Laubwäldern hat Hessen den höchsten Anteil sehr naturnaher Wälder bundesweit. Hier kann umgesetzt werden, was anderswo nur schwer erreicht werden kann. Das wäre für Hessen auch touristisch ein Gewinn: Die Menschen sind ausdrücklich dazu eingeladen, Naturwälder zu erleben. Egal ob Umweltbildung oder Wandertourismus, Naturwälder halten für jeden Besucher spannende Erfahrungen. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist ein gutes Beispiel dafür.

    Für Rückfragen:

    Mark Harthun
    NABU Hessen
    E-Mail: Mark.Harthun@NABU-Hessen.de

    Beteiligte Verbände

    Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF)
    Naturschutzbund Deutschland (NABU), LV Hessen
    Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), LV Hessen
    Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON)
    Greenpeace e.V.
    WWF Deutschland (WWF)

    Hier finden Sie die Broschüre zum Download

     

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2018/03/25Waelder.jpg 380 570 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2018-03-12 14:26:452022-02-22 11:16:17Chance nutzen: Hessen – Land der Naturwälder!

    „Freunde des Spessarts“ gründen Bürgerbewegung für den Nationalpark

    20. Februar 2017/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Im Einsatz für die Wildnis, Mitmachen/von Wildnis in Deutschland

    Bürgerinnen und Bürger aus der Region wollen fairen Dialog. Weitere Unterstützung willkommen.

    © Daniel Rosengren

    Bürgerinnen und Bürger aus dem Spessart haben Anfang Februar die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“ gegründet. Die Initiative setzt sich dafür ein, im Spessart einen Nationalpark zu schaffen. Unterstützerinnen und Unterstützer sind herzlich willkommen.

    Unter dem Motto „Unser Herz schlägt für einen Nationalpark im Spessart“ will die Initiative vor allem den fairen Dialog mit der Bevölkerung fördern, den sachlichen Informationsaustausch rund um das Thema Nationalpark unterstützen und sich so konstruktiv an der Nationalparkdebatte im Spessart beteiligen.

    Die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“ ruft zur Besonnenheit auf und fordert, sachlichen Argumenten Raum zu geben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich hieran zu beteiligen. Deshalb will die Bürgerbewegung bei dem von der Umweltministerin anberaumten Termin am Freitag Vormittag vor dem Landratsamt in Aschaffenburg ein friedliches Zeichen setzen und sich offen für einen Dialog zeigen. „Laute Parolen liefern keinen sachlichen Beitrag, sondern schüren nur aggressive Emotionen,“ so Petra Brand aus Heimbuchenthal für die Bürgerbewegung.

    In den nächsten Monaten hat man Zeit, sich mit den Nationalparkplänen auseinanderzusetzen, und könne sich als Region aktiv am Dialog beteiligen. „Schlussendlich ist ein Nationalpark das, was wir in der Region daraus machen. Schon alleine deshalb ist der Dialog mit der Regierung und miteinander eine Notwendigkeit. Hierfür möchten wir gerne eine seriöse Anlaufstelle sein,“ so Brand weiter.

    Die alten Laubwälder im Spessart sind eine Rarität in Deutschland und besonders schützenswert. „Mein Herz schlägt für unsere alten Laubwälder hier im Spessart und damit für den Nationalpark“, so Michael Kunkel aus Heigenbrücken, der sich seit Jahren für die Erhaltung der Spessart-Wälder engagiert. Von nun an will er sich auch im Rahmen der Bürgerbewegung für einen Nationalpark Spessart einsetzen.

    Ein Nationalpark ist eine Chance für Mensch und Natur, doch derzeit werden in der Region viele unbegründete Ängste geschürt. „Einer Nationalparkidee von vornherein die Türe vor der Nase zuzuschlagen, ist eine vertane Chance. Jetzt geht es um den großen Wurf“, so Heidi Wright aus dem Landkreis Main-Spessart für die Bürgerbewegung. „Der Spessart bleibt weiterhin Kulturlandschaft, Rohstofflieferant, Naturpark, wird jedoch durch einen Nationalpark auf einem kleinen Teil der Fläche nochmals aufgewertet und hervorgehoben.“

    Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Freundeskreises.

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2017/02/DTR2583_Valley.jpg 1367 2048 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2017-02-20 13:26:292017-02-20 13:28:18„Freunde des Spessarts“ gründen Bürgerbewegung für den Nationalpark

    Mehr Waldwildnis in Thüringen

    6. Februar 2017/in Aktuelles Wildnis In Deutschland, Allgemein, Mitmachen/von Wildnis in Deutschland

    (c) Daniel Rosengren, ZGF

    Unterzeichnen Sie jetzt die Petition. Jede Stimme zählt.

    Im Possen bei Sondershausen in Thüringen setzt sich eine ganze Region für ein Wildnisgebiet ein. Helfen Sie uns diesen wertvollen Buchenwald auch für kommende Generationen zu schützen. So geht’s:

    1. Rufen Sie die Petition „Mehr Waldwildnis als Chance für Thüringen“ auf der Seite des Thüringer Landtags auf: https://petitionen-landtag.thueringen.de/petitions/1170
    2. Klicken Sie oben rechts auf „Petition mitzeichnen“.
    3. Klicken Sie nun auf „Registrierungsformular“ (Link in der obersten Textzeile) und füllen dieses aus. (Wenn Sie schon einmal eine Petition im Thüringer Landtag unterschrieben haben, müssen Sie sich nur noch „anmelden“.)
    4. Klicken Sie auf „Registrierung zur weiteren Prüfung abschicken“.
    5. Geschafft!
    6. Tipp: Wenn in der Familie / Verwandtschaft mehrere Leute am selben Computer unterzeichnen möchten, dann muss man sich, nachdem man selber unterzeichnet hat, erst oben rechts ausloggen. Dann kann sich die Nächste/der Nächste registrieren, unterzeichnen, wieder ausloggen, usw.

    Hier finden Sie die ausführliche Anleitung zum Ausfüllen der Petition (PDF).

    Die Petition „Mehr Waldwildnis als Chance für Thüringen“ ist eine gemeinsame Aktion der Naturschutzorganisationen BUND Thüringen, NABU Thüringen, WWF Deutschland und Zoologische Gesellschaft Frankfurt sowie der Bürgerinitiative „ProKyffhäuserwald“. Sie werden von einer breiten und parteiübergreifenden Allianz aus Bürgerschaft, Kommunal- und Landespolitikern unterstützt. Auch wirtschaftliche Leistungsträger in der Region fordern das Waldschutzgebiet im Possen als Motor für die touristische Entwicklung der Region. Das Waldschutzgebiet würde gleichzeitig einen Beitrag zur Erfüllung des Koalitionsvertrages leisten.

    Weitere Informationen finden Sie hier: Naturschutzorganisationen fordern Waldwildnis auf 2.500 Hektar im Possen.

    https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2017/02/wildnis_possen_og_web-1.jpg 630 1200 Wildnis in Deutschland https://wildnisindeutschland.de/wp-content/uploads/2024/04/Wildnis_in_Deutschland-Logo-farbig-300x127.png Wildnis in Deutschland2017-02-06 13:13:582017-02-07 11:35:36Mehr Waldwildnis in Thüringen

    Letzte Beiträge

    • © Thomas Stephan
      Wildnisart Bechsteinfledermaus2. Juli 2026 - 19:38
    • Unterwegs in der Wildnis: Familienwanderweg in der Hohen Schrecke2. Juli 2026 - 17:23
    • © MUNV NRW
      Hambacher Wald wird Wildnisentwicklungsgebiet: Breite Allianz unterzeichnet Erklärung10. Juni 2026 - 14:35
    • Webinar: Was ist Wildnis wert? Der ökonomische Wert von Wildnis-Ökosystemleistungen in den Vereinigten Staaten und in Deutschland20. Mai 2026 - 13:21
    • „Chance Wildnis“ im BUNDmagazin13. Mai 2026 - 13:34

    Wildnisgebiete entdecken

    • Wanninchen Nord18. Februar 2025 - 13:47
    • Reiersdorf im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin17. Februar 2025 - 13:26
    • © Dr. Tilo Geisel/Die Wildnisstiftung
      Lieberose Ost17. Februar 2025 - 13:00
    • Roggendorfer Moor im Biosphärenreservat Schaalsee4. Dezember 2024 - 16:37
    • Techiner Hörsten im Biosphärenreservat Schaalsee4. Dezember 2024 - 11:21
    © Wildnis in Deutschland
      • Initiative WiD
      • KlimaWildnisZentrale
      • Wildnisförderung
      • Gebiete
      • Aktuelles & Blog
      Nach oben scrollen