02.12.2020 Wildnis im Dialog – „Wildnis ist Zukunft“

Das Bundesamt für Naturschutz lädt zur Online-Tagung „Wildnis im Dialog – Wildnis ist Zukunft “ am 02.12.2020 ein.

Die Tagung Wildnis im Dialog soll Perspektiven für die Wildnisentwicklung in Deutschland aufzeigen. Experten aus Politik und Naturschutz erläutern in ihren Beiträgen den aktuellen Stand und welche Schritte zu mehr großen Wildnisgebieten führen. Als besonderes Highlight wird der Slam-Poet Lars Ruppel auftreten und seine ganz eigene Zusammenfassung der Tagung geben.

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt führen für das  Bundesamt für Naturschutz durch die Online-Veranstaltung. Im Chat können Sie mitdiskutieren und Ihre Fragen und Anmerkungen an die Vortragenden richten.

Laden Sie das Tagungsprogramm hier herunter.

Klingt interessant? Dann melden Sie sich möglichst bis zum 29.11.20 an. Füllen Sie dazu das Registrierungsformular aus und senden es an wildnisimdialog@stiftung-nlb.de.

Viel Spaß bei der Veranstaltung!

 

Weitere Informationen zum Veranstaltungsformat „Wildnis im Dialog“

 

29./30.09.2018: HGON-Tagung „Wölfe, Wälder, Wildnis“, Heidenrod

Bernhard Grzimek, Wildnisschützer und Freund der Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), war mit seiner Sendung „Ein Platz für Tiere“ Wegbereiter des Naturschutzes. Der Titel ist bis heute aktuell. „Natur braucht Raum“ ist auch zentrales Anliegen der HGON und Thema der diesjährigen Herbsttagung am 29. und 30. September 2018 im hessischen Heidenrod. Denn wir brauchen Schutzgebiete und großräumige Wildnisflächen für die natürliche Entwicklung. Von großen wilden Wäldern über die kleinen Bechsteinfledermäuse mit ihren großen Raumansprüchen bis zum Wolf, der nach Deutschland zurückkehrt: Es geht immer darum, wieviel Raum wir der Natur zugestehen wollen. Zu diesen Themen werden Experten referieren und Einblicke geben. Doch zuerst kann Naturwald direkt erlebt werden. Denn die Tagung startet mit einer Exkursion in den FSC-zertifizierten Wald von Heidenrod – einem ca. 160-jährigen alten Buchenaltbestand mit Bruthöhlen. Dieser Wald wurde vor rund zehn Jahren aus der Nutzung genommen und darf sich seitdem zu einem „Urwald von morgen“ entwickeln. Der zweite Tag beginnt mit Grußworten von Oliver Conz (Vorsitzender HGON), Volker Diefenbach (Bürgermeister Heidenrod) sowie Priska Hinz (Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Im Anschluss werden Fachreferenten Vorträge zur Wildnis in Deutschland und Naturwäldern in Hessen halten. Neben großflächigem Naturschutz geht es dabei auch um Bechsteinfledermäuse, den offenen Luftraum und Feldhamster. Zudem wird der Zoologe und Fotograf Axel Gomille, Autor des Buches „Deutschlands wilde Wölfe“, einen gleichnamigen Vortrag halten.

Sind Sie neugierig geworden? Dann lesen Sie in diesem Flyer das detaillierte Programm sowie weitere Informationen.

Anmeldeschluss ist der 21. September 2018.

Link: www.hgon.de

„Frankfurt Spring School on Conservation Project Management“: Jetzt bewerben!

Wildnisgebiete schützen in Deutschland und weltweit: Das erfordert meist ein effizientes Projektmanagement. Doch wie entwickeln und koordinieren wir Naturschutzgroßprojekte erfolgreich? Genau dieser Frage widmet sich die ‚Frankfurt Spring School on Conservation Project Management’, die vom 19. Februar bis 16. März 2018 an der Goethe Universität Frankfurt stattfindet. Sie bietet Studentinnen und Studenten sowie Berufsstarterinnen und -startern Einblicke in das Projektmanagement und bereitet auf zukünftige Leitungsaufgaben in Naturschutzprojekten vor. Neben den Unterrichtsmodulen wird gegenseitiges Kennenlernen und Netzwerken großgeschrieben. So ist unter anderem eine Exkursion in den Nationalpark Kellerwald-Edersee geplant. Bewerbungen können noch bis zum 1. Dezember eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Frankfurt Spring School 2018

Rückblick Frankfurt Spring School 2017

17.11.2017: Molsberger Gespräche „Wildnis in Deutschlands Wäldern“

„Wildnis in Deutschlands Wäldern – wegweisend, wichtig oder wahnsinnig?“ Das ist das Thema der diesjährigen Molsberger Gespräche am Freitag, den 17. November, um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Pankratius. Es referieren Dr. Klaus Richarz, ehemaliger Leiter der Vogelschutzwarte in Rheinland-Pfalz/Hessen, und Bernhard Frauenberger, Referent des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF). Die zwei Fachvorträge beleuchten das Für und Wider des Prozessschutzes. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Wildnisexperten unter der Moderation von Ulf Ludwig aus Wallmerod zusammen mit der Zuhörerschaft diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht, jedoch nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.