Erstes Vernetzungstreffen der KlimaWildnisBotschafterInnen im Wildnisbüro Deutschland in Berlin

16. März 2026

Mitte 2025 nahmen die ersten KlimaWildnisBotschafter und -Botschafterinnen ihre Arbeit auf; weitere folgten in den Monaten danach. Nun kamen sie erstmals aus ganz Deutschland nach Berlin, um sich im Wildnisbüro Deutschland zu vernetzen und weiterzubilden.

KlimaWildnisBotschafter*innen setzen sich vor Ort in ihren Regionen dafür ein, dass Wildnis entwickelt und gesichert wird, und beraten zu Wildnis und natürlichem Klimaschutz. Angestellt sind KlimaWildnisBotschafter*innen bei verschiedenen Trägerinstitutionen, beispielsweise Stiftungen. Finanziert werden sie über Mittel des Bundes im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz, konkret dem Förderprogramm KlimaWildnis.

Programm des ersten Vernetzungstreffens der KlimaWildnisBotschafter*innen

Nun kamen die KlimaWildnisBotschafter*innen erstmals in Berlin im Wildnisbüro Deutschland zusammen. Neben dem persönlichen Kennenlernen stand auch der Austausch mit den Mitarbeitenden der Projektträgerin Zukunft – Umwelt- Gesellschaft gGmbH (ZUG) auf dem Programm sowie Fachvorträge und Zeit zum Erfahrungsaustausch.

Ein Tag zur Vernetzung der Wildnisakteure und zum Austausch von Wildniswissen

Bisher kannten sich die Teilnehmenden nur aus Onlinetreffen und waren dankbar für die Möglichkeit, ihre über ganz Deutschland verteilten ‚Kolleginnen und Kollegen‘ nun persönlich kennenzulernen. Dementsprechend angeregt war der Austausch – gerade auch mit den Mitarbeitenden der Projektträgerin ZUG.

Austausch mit Projektträgerin ZUG

Im Auftrag des Bundesminsteriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit übernimmt die ZUG die administrative und fachliche Betreuung der Förderprogramme Wildnisfonds und KlimaWildnis. Damit ist die Projektträgerin auch für die KlimaWildnisBotschafter*innen der Ansprechpartner bei allen fördertechnischen Aspekten, wie beispielsweise die Antragstellung von KlimaWildnisFlächen. Die Teilnehmenden tauschten sich zu den jeweiligen Arbeitsweisen und -anforderungen aus und klärten konkrete Fragen, um die Zusammenarbeit zu verbessern.

Fachvorträge und Zeit für kollegialen Erfahrungsaustausch

Der zweite Teil der Veranstaltung bot den KlimaWildnisBotschaftern und -Botschafterin die Möglichkeit, sich fachspezifisch fortzubilden. Die Schwerpunkte lagen hierbei auf der Wildniskommunikation sowie Fachwissen über die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Wildnis. Die Vorträge wurden von Frauke Hennek, Leiterin der Kommunikation bei der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und Stefan Schwill, Fachreferent der KlimaWildnisZentrale gehalten. Abschließend erhielten die KlimaWildnisBotschafter*innen noch die Möglichkeit, sich zu einem Fachthema ihrer Wahl auszutauschen. So sammelten sie gemeinsam Formate für die Akquise von Wildnisflächen und teilten ihre Erfahrungen über die Ansprache von Akteuren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der KlimaWildnisZentrale.