Wildnisstudie Nordrhein-Westfalen
Wildnis in Nordrhein-Westfalen (NRW) – das klingt nach einer schier unmöglichen Kombination. In der Tat findet sich heute in Nordrhein-Westfalen praktisch keine Natur mehr, die nicht auf menschliches Handeln zurück geht und so in das klassische Bild von Wildnis passen könnte. Doch kann auch in NRW neue Wildnis entstehen. Mit dem Nationalpark Eifel gibt es bereits ein großes Gebiet, für das Wildnis als vorrangiges Ziel formuliert wurde.
Die nationale Strategie zur biologischen Vielfalt aus dem Jahr 2007 sah vor, in Deutschland bis zum Jahr 2020 Wildnisentwicklung auf 2 % der Landesfläche zu ermöglichen. Unter Wildnisgebieten werden dabei große, weitgehend unzerschnittene Flächen angesehen, die dauerhaft der ungesteuerten Entwicklung überlassen bleiben. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd. Bis heute ist das Ziel auf lediglich etwa 0,6 % der Landesfläche Deutschlands erreicht. Somit stellt sich die Frage, wie auch NRW zum Wildnisziel beitragen kann, welche Flächenpotenziale es auch bei uns gibt.
Die Wildnisstudie Nordrhein-Westfalen wurde 2022 erstellt und vom BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V., NABU Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. herausgegeben.
Die Studie kann als PDF direkt heruntergeladen werden.

Die Studie „WildnisArten – Bedeutung von Prozessschutz- bzw. Wildnisgebieten für gefährdete Lebensgemeinschaften und Arten sowie für ‚Verantwortungsarten’“ ist eine im Auftrag des Bundesamt für Naturschutz durchgeführte Studie. Die in der Kulturlandschaft selten gewordenen Habitatqualitäten von unzerschnittenen Wildnis- und Prozessschutzgebieten und die auf sie angewiesenen Arten und Biozönosen standen im Mittelpunkt des vorliegenden F+E Vorhabens. Die Studie wurde von Gert Rosenthal et. al. durchgeführt und im Jahr 2021 veröffentlicht. Die 

Die Handreichung „
Die Broschüre
Das Doppelheft umfasst 15 Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und kann auf der Internetseite 

