Managementqualität deutscher Nationalparke: Ergebnisse der zweiten Evaluierung
Die deutschen Nationalparke entwickeln sich positiv. Das zeigen die Ergebnisse der zweiten bundesweiten Evaluierung, die im Bericht „Managementqualität deutscher Nationalparke“ veröffentlicht wurde.
Bereits 2005 wurden im Auftrag des Bundesumweltministeriums unter Mitarbeit von Bund, Ländern, Nichtregierungsorganisationen und weiteren Experten*Expertinnen Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparke entwickelt, die als Referenzzustand für ein „ideales“, wirkungsvolles Schutzgebietsmanagement dienen. Auf dieser Grundlage erfolgte 2009 – 2012 die erste Evaluierung aller deutschen Nationalparke, ergänzt durch eine Zwischenerhebung 2015 – 2018.
In den Jahren 2022 bis 2024 wurden die deutschen Nationalparke auf freiwilliger Basis ein zweites Mal von einem unabhängigen Komitee evaluiert. Die Ergebnisse dieser Evaluierung aller Nationalparke in Deutschland sind in diesem Bericht zusammengefasst.

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Die Ergebnisse der aktuellen Naturbewusstseinsstudie zeigen: Rund vier Fünftel der Deutschen befürworten die Ausdehnung von Wildnisgebieten, um sehen zu können, wie sich die Natur an den Klimawandel anpasst. Damit wird deutlich: das Schutzkonzept Wildnis als Freilandlabor wird nicht nur akzeptiert, sondern sogar gewünscht. Weiterhin wünschen sich 61 Prozent der Erwachsenen mehr Wildnis in Deutschland. Nur 24 Prozent finden, dass der Bestand an Wildnisgebieten gut so ist, wie er ist und sogar nur zwei Prozent sprechen sich für weniger Wildnis in Deutschland aus. Damit wird deutlich, dass der Großteil der Bevölkerung in Deutschland die Wildnisziele der Bundesregierung mitträgt.
Die Studie „WildnisArten – Bedeutung von Prozessschutz- bzw. Wildnisgebieten für gefährdete Lebensgemeinschaften und Arten sowie für ‚Verantwortungsarten’“ ist eine im Auftrag des Bundesamt für Naturschutz durchgeführte Studie. Die in der Kulturlandschaft selten gewordenen Habitatqualitäten von unzerschnittenen Wildnis- und Prozessschutzgebieten und die auf sie angewiesenen Arten und Biozönosen standen im Mittelpunkt des vorliegenden F+E Vorhabens. Die Studie wurde von Gert Rosenthal et. al. durchgeführt und im Jahr 2021 veröffentlicht. Die 

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