Bundesumweltminister Carsten Schneider besucht am Tag der Umwelt die Hohe Schrecke
8. Juni 2026
„Engagierter Umweltschutz ist gut für die Natur und uns Menschen […]“, erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider beim Besuch des Waldgebiets Hohe Schrecke am 5. Juni zum Tag der Umwelt. Der Bund fördert über das Förderprogramm KlimaWildnis eine knapp 770 Hektar große Waldfläche mit 22 Millionen Euro. Diese Fläche soll den Bestand an alten Buchen und Eichen sichern, damit hier wieder artenreiche Wildnis entstehen kann.
Das Förderprogramm KlimaWildnis wirkt nun auch in der Hohen Schrecke
Seit 2024 stellt das Bundesumweltministerium über das Förderprogramm „KlimaWildnis“ im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) finanzielle Unterstützung für Projekte bereit, in denen kleinere Flächen mit eigendynamischer Entwicklung im Fokus stehen. Umgesetzt wird das Projekt in der Hohen Schrecke von der Naturstiftung David.
Gemeinsames Engagement verschiedener Akteure für die Hohe Schrecke
Adrian Johst, Geschäftsführer der Naturstiftung David: „Die Hohe Schrecke zeigt eindrucksvoll was ein langfristiges Engagement von Naturschützenden, Anrainerkommunen, öffentlichen und privaten Waldbesitzenden sowie Bund und Land für Naturschutz, Klimaschutz und Regionalentwicklung bewirken kann.“
Enge Verzahnung verschiedener Naturschutzkonzepte in der Hohen Schrecke
In der rund 8.000 Hektar großen Hohen Schrecke werden verschiedene Naturschutzkonzepte eng verzahnt umgesetzt. An den Waldrändern werden Streuobstwiesen und artenreiche Magerrasen erhalten, während im Hohe-Schrecke-Wald neben einer naturnahen Waldbewirtschaftung auch größere Flächen dauerhaft der Natur als „Urwald von morgen“ überlassen werden.
Klimaschutz, biologische Vielfalt, Naturerleben: das Wildnisgebiet Hohe Schrecke ist gut für Mensch und Natur
Die mithilfe des Förderprogramms KlimaWildnis erworbene Fläche erweitert das Wildnisgebiet in der Hohen Schrecke auf knapp 3000 Hektar. Das bestehende Wanderwegenetz bleibt auch weiterhin erhalten. Die Hohe Schrecke kann besucht und erlebt werden, beispielsweise auf einen der drei Urwaldpfade. Auch der Waldbrandschutz wird sichergestellt. Von den Wildnisflächen profitieren auch zahlreiche seltene und störungsempfindliche Arten, darunter der Schwarzstorch und viele Waldfledermausarten. Auch der Klimaschutz wird gestärkt: Unbewirtschaftete alte Laubwälder und ihre Böden speichern langfristig große Mengen Kohlenstoff und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu den gesamtgesellschaftlichen Klimaschutzzielen.
Video der Naturstiftung David zum Besuch des Bundesumweltministers in der Hohen Schrecke
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