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„Frankfurt Spring School on Conservation Project Management“: Jetzt bewerben!

Wildnisgebiete schützen in Deutschland und weltweit: Das erfordert meist ein effizientes Projektmanagement. Doch wie entwickeln und koordinieren wir Naturschutzgroßprojekte erfolgreich? Genau dieser Frage widmet sich die ‚Frankfurt Spring School on Conservation Project Management’, die vom 19. Februar bis 16. März 2018 an der Goethe Universität Frankfurt stattfindet. Sie bietet Studentinnen und Studenten sowie Berufsstarterinnen und -startern Einblicke in das Projektmanagement und bereitet auf zukünftige Leitungsaufgaben in Naturschutzprojekten vor. Neben den Unterrichtsmodulen wird gegenseitiges Kennenlernen und Netzwerken großgeschrieben. So ist unter anderem eine Exkursion in den Nationalpark Kellerwald-Edersee geplant. Bewerbungen können noch bis zum 1. Dezember eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Frankfurt Spring School 2018

Rückblick Frankfurt Spring School 2017

22.11.2017: Projektauftakt „SpeicherWald“ in Bad Homburg

Sind unbewirtschaftete Wälder im Kampf gegen den Klimawandel wichtig? Dies ist nur eine der Fragen mit denen sich das Klima-Bündnis und der NABU beschäftigen. Dazu laden sie im Rahmen ihres Projektes „Speicherwald“ zu einer Auftaktsveranstaltung am 22. November im Forum des Landratsamts Bad Homburg ein. Unter anderem wird es Vorträge über die einzigartige Rolle des Waldes und seine wichtige Bedeutung für das komplette Ökosystem geben. Ziel der Veranstaltung ist, dass sich interessierte Bürger, Vertreter des Forsts und politische Entscheidungsträger austauschen und Kinder und Jugendliche für diese Themen begeistert werden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen folgende Fragen:

  • Welchen Beitrag leisten unbewirtschaftete Wälder im Klimawandel?
  • Wie kann eine naturnahe Waldbewirtschaftung ein Gewinn für den Naturschutz, die lokale Forstwirtschaft und die Menschen vor Ort sein?

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Einladung und Programm: SpeicherWald-Auftakt im Hochtaunuskreis

12.-14.03.2018: „Wildnis in Mitteleuropa“, Wissenschaftliche Tagung an Uni Kassel

Das Fachgebiet „Landschafts- und Vegetationsökologie“ der Universität Kassel lädt vom 12. bis 14. März 2018 zur Tagung „Wildnis in Mitteleuropa“ ein. Ziel ist eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Grundlagen für Wildnis. Beleuchtet werden unter anderem folgende Fragen:

  • Welche wissenschaftlichen Begründungen für Wildnis in Deutschland gibt es?
  • Welche Naturschutzziele unterstützt Wildnis?
  • Welche Argumente lassen sich wissenschaftlich untermauern, welche Fakten liegen vor?

Auch eine Exkursion in den Nationalpark Kellerwald-Edersee ist geplant.

Es besteht die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zum Thema Wildnis in Form eines Vortrags oder Posters vorzustellen. Formlose Kurzfassungen mit Beitragstitel und Kontaktdaten der Vortragenden können bis zum 15. Dezember 2017 eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Fachgebiets.

13.12.2017: „Herausforderungen der neuen Protestkultur für den Natur- und Umweltschutz“

Die Stiftung Naturschutzgeschichte richtet zusammen mit dem Deutschen Naturschutzring am 13. Dezember 2017 in Berlin eine Tagung zum Thema „Die Herausforderungen der neuen Protestkultur für den Natur- und Umweltschutz“ aus. Diese Veranstaltung ist sicherlich auch für Wildnisinitiativen interessant.

Programm „Herausforderungen der neuen Protestkultur für den Natur- und Umweltschutz“ 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten auf der Webseite der Stiftung Naturschutzgeschichte

24.11.2017: Umweltkommunikation 3.0, Impulsveranstaltung, Berlin

Die Veranstaltung des Deutschen Naturschutzrings (DNR) will Impulse für die Vermittlung von Umweltthemen geben. Neben einem Vortrag von Michael T. Schröder (Politik- und Beratungsagentur ORCA Affairs) werden Gäste aus Medien und Verbänden zu einer angeregten Diskussion erwartet.

Weitere Informationen auf der DNR-Webseite.

17.11.2017: Molsberger Gespräche „Wildnis in Deutschlands Wäldern“

„Wildnis in Deutschlands Wäldern – wegweisend, wichtig oder wahnsinnig?“ Das ist das Thema der diesjährigen Molsberger Gespräche am Freitag, den 17. November, um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Pankratius. Es referieren Dr. Klaus Richarz, ehemaliger Leiter der Vogelschutzwarte in Rheinland-Pfalz/Hessen, und Bernhard Frauenberger, Referent des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF). Die zwei Fachvorträge beleuchten das Für und Wider des Prozessschutzes. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Wildnisexperten unter der Moderation von Ulf Ludwig aus Wallmerod zusammen mit der Zuhörerschaft diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht, jedoch nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

28.9.2017: Seminar „Wildnisse in Schleswig­-Holstein“

Wildnis – das heißt der Natur ihre Freiheit zu lassen sich nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten zu entwickeln. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt bis 2020 zwei Prozent der Landesfläche als Wildnisgebiete auszuweisen.

Mit Experten aus dem behördlichen und verbandlichen Naturschutz soll über die Umsetzung dieses Wildniszieles in Schleswig-Holstein auf dem eintägigen Seminar diskutiert werden. Es sollen Beispiele und mögliche Visionen für die Zukunft vorgestellt werden.

Mehr Informationen zum Programm und der Anmeldung gibt es auf der Seite des Bildungszentrums für Natur, Umwelt und ländliche Räume.